Nachträglich zum Tode von Henry Kissinger, die unzensierte Vollversion.
Der „geheime Krieg in Laos ist eine der größten und spektakulärsten Geheimoperationen in der Geschichte der CIA und bis heute dauern seine Nachwehen an: 30 Jahre nach Ende des Vietnamkrieges liefern sich Überbleibsel der geheimen CIA Armee noch immer vereinzelte Gefechte mit den kommunistischen laotischen Regierungstruppen. Hauptquartier der CIA und der geheimen Hmong Armee war Long Cheng, ehemals ein unbewohntes Tal im laotischen Dschungel, in dem die CIA ab 1962 eine Luftbasis mit 40.000 Einwohnern errichtete. Von hier aus wurde der Krieg koordiniert, von hier starteten und landeten täglich über 400 Flugzeuge. Für einige Jahre war Long Cheng die zweitgrößte Stadt in Laos und der meist beflogene Flugplatz der Welt, aber auf keiner Landkarte verzeichnet und nicht einmal der US-Kongress wusste von ihrer Existenz.